GESCHICHTEN VOM HOF

Zurück in den März 2020: Hättest du der V-förmigen Erholung vertraut?

· Das StockPets-Team

2020 · V
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Erinnerst du dich an den Frühling 2020? Die Nachrichten waren jeden Tag beängstigend, und die Börse fiel und erholte sich so schnell wie kaum je zuvor. Mit dem Wissen um das Ende zurückzureisen, klingt einfach. Erlebst du es in StockPets Monat für Monat, zittern dir die Hände vielleicht mehr, als du denkst.

Kurz gesagt

Das Ende zu kennen, macht es nicht leicht. Der S&P 500 fiel um rund 34 %, von 3.386,15 Punkten am 19. Februar 2020 auf 2.237,40 Punkte am 23. März, und erreichte am 18. August ein neues Rekordhoch. In StockPets erlebst du diese Zeit mit Monatsendkursen: zwei Stürme hintereinander im Februar und März, dann ein Rekordmonat im April. Es ist ein Spiel, in dem du diese zwei Monate aussitzen kannst, ohne dass echtes Geld auf dem Spiel steht.

Der Corona-Crash in einem Absatz

Als sich COVID-19 Anfang 2020 über die ganze Welt ausbreitete, packte die Märkte die Angst, die Wirtschaft könnte zum Stillstand kommen. Der S&P 500 fiel von seinem Hoch am 19. Februar bis zum 23. März um rund 34 %, in kaum mehr als einem Monat. Dann erholte er sich, gestützt durch massive geld- und fiskalpolitische Hilfen, schnell und erreichte im August ein neues Rekordhoch.

WannWas wirklich geschahAuf deinem StockPets-Hof
Feb. 2020S&P 500 erreicht sein Hoch (19. Februar, 3.386,15) und rutscht dann abErnte-Durchschnitt rund −9,7 %: ein Sturm
März 2020Der Tiefpunkt (23. März, 2.237,40)Ernte-Durchschnitt rund −20,9 %: der zweite Sturm in Folge
Apr. 2020Eine schnelle ErholungErnte-Durchschnitt rund +16,4 %: ein Rekordmonat
Aug. 2020S&P 500 wieder auf Rekordhoch (18. August)Der Hofdurchschnitt liegt noch unter dem Januar
Nov. 2020Nachrichten über ImpfstoffeErnte-Durchschnitt rund +16,9 %: Der Hof erreicht wieder das Januar-Niveau

Falle Nr. 1: Zweimal umblättern fühlt sich länger an, als es klingt

In der Realität dauerte der Absturz vom Hoch bis zum Tief 33 Tage. Weil StockPets mit Monatsendkursen arbeitet, erlebst du ihn als zweimaliges Umblättern des Kalenderblatts, von Ende Januar bis Ende März. Gewichtest du jede Pflanze gleich, schrumpfte der Hofdurchschnitt in diesen zwei Monaten um rund 29 %. Bei jedem Umblättern siehst du, wie das ganze Feld sichtbar kleiner wird.

Und der weitere Kursverlauf bleibt verborgen, bis der jeweilige Monat kommt. Vielleicht erinnerst du dich: „Bald geht es wieder hoch.“ Doch Ende Februar zeigt dein Bildschirm nur die Kurse bis Februar. Deiner Erinnerung oder dem Bildschirm vor dir zu vertrauen – genau das ist das Dilemma, vor dem die Hauptfiguren jeder Zeitreisegeschichte stehen.

Falle Nr. 2: Der Index hat sich erholt. Und dein Hof?

Der S&P 500 erreichte im August ein neues Hoch, doch der Hofdurchschnitt im Spiel kam erst im November wieder auf sein Januar-Niveau. Der Index gewichtet die größten Unternehmen stärker, während der Hofdurchschnitt jede Pflanze gleich zählt. Die V-förmige Erholung, an die du dich erinnerst, zeigt sich nicht zwingend genauso bei den Pflanzen, die du gesetzt hast.

Je nachdem, was du gepflanzt hast, kann dasselbe Jahr 2020 ein völlig anderes Jahr sein. Weil die Samen in StockPets der damaligen Zusammensetzung des S&P 500 folgen, sieht der Samenladen 2020 ganz anders aus als 1996. Je länger du spielst, desto mehr zeigt schon die Samenliste selbst, wie sich der Markt verändert hat.

Zwei Stürme, dann ein Feld, das wieder wächst.

Falle Nr. 3: 2020 ist der längste Weg

Von Januar 1996 bis März 2020 sind es 290 Monate. Nach den ersten 12 kommst du höchstens drei Monate pro Tag voran, der Weg dorthin ist also eine Reise von mehr als drei Monaten echter Zeit. Bis dahin hast du bereits den Dotcom-Crash und 2008 überstanden, und dein Haustier hat vielleicht schon mehrere Generationen erlebt. Der Sturm von 2020 ist nicht deine erste Krise. Er trifft einen Hof, den du schon lange pflegst.

Deshalb fühlen sich Entscheidungen hier viel schwerer an als dein erster Samen 1996. Über Jahrzehnte gesparte Münzen, Felder, die du erweitert hast, frühere Generationen von Haustieren, die im Familiengarten ruhen: Hier steht mehr als eine Zahl auf dem Spiel.

Falle Nr. 4: Der erste Erholungsmonat wirkt immer verdächtig

Im April 2020 stieg der Ernte-Durchschnitt um rund 16 %, während die Nachrichten noch düster waren. Ein Zeitreisender weiß, dass dies die echte Erholung ist, doch beim Blick auf den Bildschirm Ende April denkt man ganz natürlich: „Was, wenn es wieder fällt?“ Anders als 2008 blieb es diesmal bei zwei Stürmen – aber das kannst du in dem Moment, in dem du spielst, nicht wissen.

Was du mitnimmst

Der Corona-Crash ist die jüngste große Krise, die Erinnerungen sind also lebendig – und genau das macht ihn zum spannendsten Abschnitt zum Nachspielen. Je klarer die Erinnerung, desto stärker das Gefühl „Ich hab’s doch die ganze Zeit gewusst“, auch Rückschaufehler genannt. StockPets kann ein kleines Labor sein, um dieses Gefühl ohne echtes Geld zu überprüfen.

Dasselbe Gedankenexperiment mit früheren Krisen kannst du in Zurück ins Jahr 2008 und Zurück in die Dotcom-Blase ausprobieren. Wo das Spiel beginnt, liest du in Was würdest du pflanzen, wenn du zurück ins Jahr 1996 könntest?.

Häufige Fragen

Wie stark fielen die Aktien beim Corona-Crash?

Der S&P 500 fiel um rund 34 %, von 3.386,15 Punkten am 19. Februar 2020 auf 2.237,40 Punkte am 23. März. Vom Hoch bis zum Tief dauerte es kaum mehr als einen Monat – einer der schnellsten Einbrüche, die je verzeichnet wurden.

Wann haben sich die Aktien nach dem Corona-Crash erholt?

Der S&P 500 erreichte am 18. August 2020 ein neues Rekordhoch. Wie schnell sich einzelne Unternehmen erholten, war sehr unterschiedlich.

Wie lange dauert es, in StockPets das Jahr 2020 zu erreichen?

Von Januar 1996 bis März 2020 sind es 290 Monate. Die ersten 12 Monate kannst du frei überspringen; danach lädt sich alle 8 Stunden ein Kalenderblatt auf, bis zu 3 Blätter, du kommst also höchstens drei Monate pro Tag voran.

Sind die Kurse im Spiel dieselben wie echte Aktienkurse?

Sie stammen aus echten Monatsschlusskursen von US-Aktien, sind nur um Aktiensplits bereinigt und in Münzpreise umgerechnet. Dividenden, Steuern und Gebühren sind nicht enthalten.

Wo bekomme ich StockPets?

Du kannst StockPets auf iPhone und Android kostenlos starten.

StockPets ist ein Spiel, das ausschließlich virtuelle Münzen verwendet. Nichts auf dieser Seite ist eine Anlageberatung, und vergangene Kursänderungen lassen keine Rückschlüsse auf künftige Ergebnisse zu.